The Blue Mountains

Hi Leute,

heute ist wieder eine dieser Märchenstunden…zumindest kommt es euch doch sicher manchmal so vor, wenn der Onkel Dennis seine Geschichten erzählt, nicht wahr? 🙂
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Eine Woche nach dem Surfcamp gab es unsere große Blue Mountains Tour. Normalerweise kann man sie für viel Geld im Reisebüro buchen oder aber man nimmt einfach den Zug nach Katoomba und steigt dort nach einer etwa 2-stündigen Fahrt aus. Beide Wege führen zum selben Ziel, aber einer ist sehr sehr günstig 🙂
20140211-234758.jpg(v.l.n.r. hinten: Renato, Marcus, Clement, Moises, Pavlina und
v.l.n.r vorn: Sergio, Dennis, Gabriela, Paolo …nahmen den Zug…)

The Blue Mountains ist eine Bergregion etwa 50-70 km westlich von Sydney entfernt. Ihr kennt sie traurigerweise mit Sicherheit von den ersten große Buschfeuern Ende des letzten Jahres 2013, denn viele von euch haben mich nach meinem Wohlbefinden gefragt, als es in Deutschland TV-Berichte über Brände in Sydney gab. Ich war zu diesem Zeitpunkt grad in Melbourne und hatte nicht mitbekommen, dass Sydney durch die wütenden Buschfeuer in den Blue Mountains komplett in einer dunklen Rauchwolke gehüllt war. Kein schöner Anblick, als ich wieder zurück kam.

Die Blauen Berge sind aber vor allem für wunderschöne Landschaftsbilder und insbesondere für die „Three Sisters“ bekannt – einer Steinformation, die wie drei Türme in die Luft ragt. Die Namen der Drillinge sind nicht Tick, Trick und Track, sondern Meehni (922 m), Wimlah (918 m) und Gunnedoo (906 m). 🙂
20140211-234827.jpgThe Three Sisters

Unser Spaziergang zu den „Three Sisters“ startete in Katoomba. In den Bergen angekommen wählten wir den „Prince Henry Cliff Walk“ um zur Aussichtsplattform „Echo Point“ zu gelangen, von der man einen tollen Blick auf Berge, Schluchten und Täler hat. Der Weg führte an steilen Klippen vorbei sowie durch regenwaldähnliche Regionen mit u.a. riesigen Eukalyptusbäumen, welche einen angenehmen Geruch verbreiteten.
20140211-234855.jpgDer Walk dauert etwa vier Stunden, beinhaltetet atemberaubenden Szenerien und überraschende Wetterwechsel. Wechsel, wie man sie sonst nirgendwo anders in Sydney erlebt. Auf warme sommerliche Temperaturen von 26°C folgten urplötzlich massiver Regen bei 18°C und sogar – und das muss man sich nun wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen – Eishagel bei kühleren 14°C… unfassbare Wetterumschwünge. Teilweise vollkommen durchnässt, war es dennoch fantastisch, diese Bilder einzufangen und für immer zu memorieren.
20140211-234814.jpgEs hat wirklich unglaublichen Spaß gemacht und ich glaube so ziemlich jeder von uns war von der Schönheit dieser Region überwältigt. Immer wieder hat man aber leider auch Flächen gesehen, die durch das Buschfeuer komplett verbrannt und dadurch schwarz und leer waren. Doch die Natur hat sich hier anscheinend im Griff, das Ökosystem scheint irgendwie zu funktionieren, denn man kann hier und da schon wieder nachwachsende grüne Pflanzen entdecken.

Nach etlichen Stunden erreichten wir am Ende unserer Tour noch kleine Wasserfälle, die „Katoomba Falls„, die ganz nett aussahen, aber eigentlich gar nicht wie Wasserfälle wirkten. Richtige Wasserfälle zeige ich euch, wenn ich über den Regenwald in Cairns berichte, wo ich letzte Woche war.
20140211-234842.jpgKatoomba Falls

Der heutige Bericht war ausnahmsweise eher rein informativer Art. Nächstes mal gibt’s wieder ein paar Witze zwischendrin 🙂

Dafür habe ich diesmal ein tolles Rezept meiner Schwester für euch.
Hier in Australien kann man eine Milliarden Hummus-Sorten kaufen. Es war mir gar nicht klar, dass dieses Land so extrem auf Hummus steht. Hummus ist ein leckeren Dip oder Brotaufstrich, welcher hauptsächlich aus gekochten und pürierten Kichererbsen (arab. „Hummus“) besteht.

HUMMUS
• 2-4TL Tahin (Sesampaste)
• Cumin (Kreuzkümmel), Messerspitze
• Zitrone (nach Geschmack, nicht zu viel)
• 1EL Naturjoghurt
• 400g gekochte Kichererbsen (aus der Dose)
• Salz (Prise)
Alle Zutaten pürieren, zwischendrin immer mal wieder mit Salz, Zitrone, Cumin, Tahin, abschmecken. Fertig!

Bleibt weiterhin neugierig!
Euer Dennis

Dennis Surferboy

Hey ihr Lieben,

heute möchte ich über das nächste große Event berichten: dem SURFCAMP.

Im SurfCamp war ich von Fr.-So. (06.12.-08.12.), denn wenn man schon mal in Australien ist – im Speziellen in Sydney – dann muss man auch den Surfboys Konkurrenz machen. Und das ist mir definitiv gelungen… also was das korrekte Surfequipment im Wasser betrifft 🙂

Das Camp ist etwa zwei Busstunden südlich von Sydney entfernt. Der Strand zum trainieren ist unendlich lang….’so lange das Auge reichen konnte’… und echt perfekt zum Surfen. Und weil er etwa sieben Meilen lang ist, haben die schlauen Aussis ihn einfach „Seven Mile Beach“ genannt. 
Das Wetter war grandios, die Wellen hüfthoch, wir hatten meistens Wind vom Meer zum Strand (engl. „on shore wind“), was – außer gar kein Wind – so ziemlich das perfekte Szenario ist, und die Gezeiten (engl.“tide“) waren meist Ebbe (engl. „low tide“), was für Anfänger auch ziemlich gut ist.

Am Freitagabend erreichten wir das Camp, bekamen von einem extrem lockeren australischen Surferjungen eine kurze Einführung zu den Verhaltensregeln innerhalb des Areals…“alright“ und wurden dann den Zimmern zugeteilt…alright? Der Beachboy war so locker drauf, dass er beinahe nach jedem gesagten Wort das Füllwort „alright“ hinzufügte…alright? Das mündete darin, dass er uns… alright… erklärte… alright…, „that you will find the reception on the right, alright“ 🙂 Klang anfänglich etwas befremdlich, aber man gewöhnt sich ja an alles…alright? 😛

20140205-172752.jpgSurfCamp Relaxing Area

Da unsere Uni eng mit einer Surfschule zusammenarbeitet, hatten wir nicht nur günstige Tarife, sondern auch einen 33-prozentigen Studentenanteil unserer Schule. Surfen…oder vielmehr das, was wir Anfänger da so treiben, macht natürlich mit Kumpels deutlich mehr fun! Übernachtet haben wir in einem Sieben Sterne Hotel… äh, ich meine… Siebenbettzimmer. Ich teilte es mir mit Emmanuel, Marcus (ein Brasilianischer, sehr lustiger und sympathischer Zeitgenosse, mit dem ich seither beinahe täglich irgendwas mache), Mattia (Italiener und ebenfalls richtig nett, und seitdem auch immer und überall dabei), Clement (Franzose), Ryan (Schweizer) und noch Jemanden (hab echt vergessen, wer es war…nach nur 1,5 Monaten…peinlich).

20140205-172915.jpg(v.l.n.r. Marcus, Ryan, Mattia, Clément, weiß ich nicht mehr, Clélia)

Samstag, morgens um 6 Uhr, war die Nacht auch schon wieder zu Ende. Es gab ein schlichtes, aber nicht schlechtes Frühstück aus Cerialien, Toast und Marmelade sowie jeder Menge Äpfel, Orangen und dazu – igitt – Pulverkaffee 🙂
Danach wurden die Schwimmsuits verteilt und es ging gegen 8 Uhr zum Sieben-Meilen-Strand.
Aber hier konnten wir nicht einfach lospaddeln, nein. Wir mussten erst einmal die Surfboards ca. 750 Meter durch die Gegend schleppen, hatten dann bestimmt 1 Stunde Trockenübungen und mussten zudem Theoriekram pauken; worauf muss man am Strand achten, welche Regeln hat man anderen Surfern im Wasser gegenüber einzuhalten, welches sind die besten Surfbedingungen (low tide, high tide, cross shore, off shore, on shore, no wind), wie sieht das Zeichen für Hilfe aus (wenn man mal im Wasser in Not gerät), was ist ‚rip curl‘ und und und…

Erst danach ging’s endlich ins Wasser.

Wir starteten damit, das trocken Geübte auf das Board zu übertragen. Zuerst muss man sich zu einer geeigneten Stelle im Meer hinaus kämpfen, dann heißt es warten…auf die perfekte Welle. Sieht man sie anrauschen, springt man gekonnt von hinten liegend aufs Brett und paddelt, was das Zeug hält. Hat man genug Schwung, und befindet sich inmitten der Welle, zählt man noch einmal bis drei und springt dann in den Stand. Dann nur noch ausbalancieren und schon ist man Surfer! 🙂

Bei mir hat das Ganze bis zum späten Nachmittag gedauert… hahaha… und es war alles andere als ein sicherer Stand. Aber immerhin, 1-2 Sekunden hat’s schon mal geklappt… für Surfanfänger eine halbe Ewigkeit 😉

Surfen ist wirklich richtig doll anstrengend! Am Nachmittag weiß dein ganzer Körper, was er getan hat. Daher sehen die ganzen langhaarigen, braungebrannten Jungs auch alle so durchtrainiert aus. Sehr extrem auslaugender Sport! Er macht aber auch richtig Spaß!

Nach dem Surfen gab es Abendessen und danach ist das Camp gesammelt in das einzige, nahegelegenen Pub mit Dancefloor gegangen. Es wurde einiges getrunken und wir hatten alle gute Laune! Gegen 5 Uhr morgens ging’s dann ins Bett und am Sonntag gegen 8-9 Uhr wieder raus. Nochmals zum Strand.

20140205-172932.jpgBarbie Abendessen

Nach einem weiteren anstrengenden, aber spannenden Sonntag ging es dann nachmittags wieder zurück nach Sydney.

20140205-172954.jpgBlick auf den Seven Mile Beach

Am Ende kann ich zusammenfassen, dass es mir riesen Spaß gemacht hat und ich froh bin, das erlebt zu haben!! Ich würde es jedem empfehlen.

Wer mag, kommt einfach irgendwann dieses Jahr mit Sabrina und mir mit und lässt es sich von mir beibringen.
Aber vorher müsst ihr Theorie pauken! 🙂

Das war es auch schon wieder. Bis ganz bald und bleibt weiterhin neugierig!

Euer Dennis

Meeresleben

Hi zusammen,

heute gibt es mal wieder eine weitere kleine Geschichte aus meiner Sydneyzeit.

Ich hänge natürlich zeitlich nach wie vor hinterher, aber das ist ja mittlerweile auch schon egal. Hauptsache der Olle (sagt unser Martin manchmal liebevoll zu mir) schreibt… 🙂

Und heute schreiben wir den 27.11.2013, Blogzeit (ja, ich weiß, ist noch das alte Jahr… möchte jetzt nichts mehr dazu hören!). 🙂

Prinzipiell war es ein normaler Schultag mit viel Lernerei und neuen businessenglischen Impressionen.
Der relativ spannende Teil folgte im Anschluss. Unsere Schule macht mittwochs immer Exkursionen (wie z.B. auch schon den Pylon-Trip). Diesmal ging es ins SEALIFE AQUARIUM. Hier lag der Studentenvorteil ganz klar auf der Hand, allein zahlt man 54$, mit der Schule nur 20$. Und die Tiere bleiben tatsächlich dieselben… hahaha 😉

Naja, wie dem auch sei, wir sind in großer Runde hineingegangen und habe uns tolle, verrückte, lustige und hässliche poikilo- und homoiotherme Lebewesen angeschaut. Es gab etliche exotische Fische, Seepferdchen, Seesterne, leuchtende Quallen, Schlangen, Echsen, Clownfische, Paletten-Doktorfische (ihr kennt bestimmt alle „Dorie“ aus „Findet Nemo“), Rochen und Haie zu sehen.

20140129-212032.jpg„Jellyfish… Fisch aus Gelee?“

Man konnte über Glasbrücken oder durch mächtige Glastunnel laufen und sämtliche Lebewesen von ganz nahem sehen. Seesterne dürfte man sogar anfassen. Haie dagegen nicht… und jetzt fragt mich nicht warum! Ich sehe weder aus wie eine Robbe, noch wie ein Surfer auf seinem Brett… (also wegen der fehlenden Haare) – und außerdem wollen sie doch eigentlich alle nur spielen… 🙂

Hier spielen Haie, Rochen und ein Paletten-Doktorfisch… die Hauptrolle.

<video

Am Ende der 1,5-stündigen Unterwasserreise konnte man käuflich noch ein Gruppenbild erwerben, welches wir direkt am Anfang der Tour machen mussten! Ja, wir mussten… es gab keinen Ausweg. Das Personal hat uns dazu gedrängt, erst danach konnten wir mit der Tour starten 🙂
Für schlappe 36$ war uns das dann aber doch zuviel und wir knipsten es einfach ab… wurden jedoch erwischt, mussten das Bild wieder löschen und dürften dann erst das Gebäude verlassen… Dafür haben wir heimlich Bilder von den Tieren gemacht. Ein paar davon seht ihr hier bereits im Artikel. 😉

Und das war auch schon die Geschichte vom Dennis im Aquarium. Ich hoffe, sie hat euch gefallen.
Das nächste Mal erzähle ich euch von mir als Surfer…oder einem, der (sich) auszog (und ’nen Surfsuit anzog), um das Surfen zu lernen! 😛

Bleibt weiterhin neugierig!

Alles Liebe,
Euer Dennis

ELC Christmas Party

Hallo ihr Lieben,

da es immer ewig dauert, bis ich einen neuen Post geschrieben habe, muss nun eine neue Taktik her. Ab sofort versuche ich möglichst alle zwei Tage über ein vergangenes Event zu berichten. Somit bin ich nicht einen ganzen Tag damit beschäftigt, sondern vielleicht nur ne halbe Stunde. Die Wahrscheinlichkeit steigt also, dass es regelmäßige News gibt. Ich bin so schlau … manchmal. 🙂

Does it sounds good? 😛
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Heute starte ich mit der Xmas Party unserer Schule.

Die ELC Christmas Party gab es inmitten der Woche, am Dienstag (26.11.). Mittwochmorgens wurde dafür kein richtiger Unterricht gemacht. Stattdessen gab es einen recht ergreifenden Film namens „Paperclip“ zu sehen …

Die Party selbst war wirklich prima. Es wurde zugleich das 10-jährige Bestehen unserer Schule und die Auszeichnung zur ‚Besten Englisch Schule‘ Sydneys zelebriert.
Wir haben alle ein Ticket mit unterschiedlichen Ziffern bekommen. Ziel war es, das Ticket am Feierort des Geschehens (Shellbourne Hotel) in Box zu werfen, aus der dann zu fortgeschrittener Stunde, plötzlich wieder Tickets herausgezogen wurden. Klingt erstmal spannend. Und was passiert mit den aufgerufenen Nummern? Richtig, es gab viel Kram zu gewinnen; Surfschule, Kinotickets, Süßigkeiten, Restaurant Vouchers und vieles mehr. Leider habe ich nicht mal einen Schokoweihnachtsmann gewonnen…aber das machte mir nichts. Ich ertränkte meinen Kummer darum in ein bisschen Bier 😉
Parallel dazu wurde ordentlich gedanced und gefeiert.
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Paulo, Riccardo, Mattia, Pavlina, Simone, Philip und Renato machten die Tanzfläche unsicher und ich probierte mich mal wieder in einer Michael Jackson Dance-Performance – ohne Erfolg. 🙂 Ich kriege einfach diesen verdammten Moonwalk nicht hin… aber ich kann stimmlich fast so hoch schreien… 😛
Gegen 2-3 Uhr war die Party urplötzlich zu Ende. Das ist hier in Sydney/Australien wohl ganz normal. Jede Party, jeder Club, einfach alles schließt hier gegen spätestens 4 Uhr. Voll nervig, da man ja zu dieser Zeit meist erst in Partystimmung ist. Für den nächsten Tag allerdings durchaus gesünder…obwohl ich gezwungen war, mein grad frisch gezapftes Kaltgetränk in einem Rutsch zu trinken 🙂

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(v.l.n.r. Paulo, Dennis, Pavlina, Philip, Riccardo, Miho)

Wir sind allerdings noch in einer größeren Truppe (15 Leute etwa) weitergezogen – in den Club ‚Establishment‘. Eintritt war nicht so teuer und reingekommen sind wir auch alle. Die Türsteher hier in SYD sind recht – ich nenne es mal – anspruchsvoll… Man könnte sie aber auch als bekloppt bezeichnen. Sucht euch einfach euer Lieblingswort aus 🙂
Jedenfalls waren wir drin…ein Club, wie ich ihn bitte nicht nochmals besuchen möchte. Alle piekfein gekleidet und zu halber Popmusik in Pärchenform tanzend. War das Tango, Walzer, Diskofox? Keine Ahnung, aber es passte irgendwie nicht zur Musik. Sehr strange. Nachdem ich endlich nach 10 Minuten Bar-Warterei mein Bier in der Hand hielt, gab es plötzlichen Besuch eines der anspruchsvollen Türsteher. Genau dieser, der mich ca. 15 min vorher reingelassen hat, bat mich nun, mein Basecap abzusetzen und meine Sneakers zu Lederschuhen zu machen. Was dachte er sich bei letzterem? Das ich Zauberkünstler bin? Sowas ähnliches habe ich ihn dann auch gefragt…darauf hatte er noch eine dritte Bitte, nämlich sofort den Club zu verlassen. 🙂 In diesem Moment nervte mich das ziemlich, aber am nächsten Tag war ich dem eloquenten Türsteher sehr dankbar, muss man einfach mal so sagen! Denn durch ihn ging es mir wirklich prima…was ich von den meisten anderen meiner Kommilitonen nicht behaupten kann…hahaha 😛

Der Mittwoch war dann wie gesagt ein entspannter Unitag mit 60 Prozent fehlender Studenten. 🙂

So, das war’s auch schon für heute. Die nächste Geschichte gibt’s in ein paar Tagen!

Bleibt bitte alle Neugierig, denn ich bin es auch! 🙂

Cheers,
Euer Dennis

Pylon/ Addio, Martinoni/ Wer nicht sucht, der findet/ Socceroos vs. Costa Rica/ Bumerang, Didgeridoo, Kanufahren, Rainforesting

Guten Morgen alle zusammen,

hier folgt nun ein bisschen Blog, den ich eigentlich schon am 23.12. geschrieben habe, aber wegen fehlender Bilder noch nicht loswerden konnte. Da ich keine neue Einleitung schreiben möchte, übernehme ich einfach die alte…oder…huch…das hier war ja grad eine neue Einleitung…
Alte Einleitung: Ab heute (23.12.) versuche ich mal dringend ein paar Tage aufzuholen. Ich sitze grad in Bali, (Indonesien) auf meiner kleinen Terrasse und nutze den sehr heftigen Regen dazu, wieder etwas an meinem Blog zu fummeln. Es stehen ja seit dem letzten Mal noch einige Tage aus.


Pylon

Nachdem der Montag und Dienstag recht normal verlief (also mit Uni und danach in ein paar Pubs etliche Pitcher Bier trinken) :), war ich am Mittwoch (13.11.) mal wieder der berühmten Harbour Bridge etwas näher. Der nächstgelegene PYLON fungiert dort als Museum und enthält zudem eine Aussichtsplattform. Von da oben hat man eine unglaubliche Aussicht auf Sydney, der berühmten Brücke und natürlich dem Opera House. Das Museum erzählt in beeindruckender Weise, wann und wie diese monumentale Brücke gebaut wurde. Denn immerhin haben beim Bau des sog. „Kleiderbügels“ (coat hanger), welcher eine Spannweite von 503 Metern und eine Höhe von 135 Metern hat, „nur“ 16 Menschen ihr Leben lassen müssen. Damals gab es keinen Schutz beim erstellen von Konstruktionen, weder Sicherheitsleinen, Schutzhelme oder sonst irgendwelche Maßnahmen. Man balancierte auf freischwebenden Pfeilern in schwindelerregenden Höhen von einem Querbalken zum Nächsten und montierte diese dann mit großen Hämmern und Bolzen aneinander. Die mit 50 Metern weltweit breiteste und zu den weltweit längsten Bogenbrücken zählende Sydney Harbour Bridge wurde nach acht Baujahren im Jahre 1932 eingeweiht und gehört mittlerweile zu den bekanntesten Wahrzeichen Australiens. Eigentlich hatte ich noch vor auf diese Brücke zu klettern. Da aber der Pylon nur knapp unter dem höchsten Kletterpunkt liegt und das Klettern extrem teuer ist, werde ich mir das Geld lieber für einen Sprung aus dem fliegenden Flugzeug in Cairns über dem Great Barrier Reef sparen…eventuell, vielleicht, wenn ich mich traue! 😉

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Blick vom Pylon auf die berühmte Harbour Bridge

Addio, Martinoni!

Mittwochabend war es dann soweit. Anna kam noch einmal mit ihrem Freund nach Sydney, um sich bei ihrer Gastfamilie und mir zu verabschieden. Sie musste wieder zurück in den italienischen Teil der Schweiz und deshalb waren wir natürlich im italienischen Restaurant „Trattoria Bondi“ und später in einer Bar direkt am Bondi Beach. Das Essen war ausgezeichnet und die Gastfamilie Annas wollte gleich noch meine Telefonnummer, für den Fall, dass ich mal unterkommen muss und sie ggf. einen Segelturn machen, auf dem sie mich dann einladen werden…. Ich warte immer noch auf einen Anruf, liebe Gastfamilie!! 😉
Nach etlichen Flaschen feinsten Rotweines war es dann soweit. Es hieß arrivederci…oder so ähnlich. Aber wir werden uns im nächsten Jahr 2014 wiedersehen…auf meinem Geburtstag, zusammen mit Jed (dem lustigen Franzosen) 🙂

Wer nicht sucht, der findet!

Der Freitag (15.11.) verlief eigentlich wie immer: nach der Uni ging es noch kurz mit einem Großteil (Emmanuel, Paulo, Moises, Pavlina, Renato, Philip uvm) in den Scary Canary Club/Bar, um ein paar After“work“ Drinks zu konsumieren. Eigentlich nichts Wildes…wenn man nicht so einen Emmanuel dabei hätte, der ständig neue Pitcher anschleppt. Aus dem kurzen Aufenthalt, welcher ca, 16.30 Uhr startet, wurde dann ein Mitternachtsabend. Emmanuel und ich waren die letzten unserer Gang und wir dürften miterleben, wie urplötzlich gegen 22 Uhr alle Tische der Bar weggeschoben wurden und eine kleine Tanzfläche zum Vorschein kam. Der DJ spielte schreckliche Pop- & HipHop Musik, aber wir hatten gute Laune und dancten in feinster Gangster-HipHop Manier mit dem fast gleichaltrigen Publikum (im Schnitt 21,7 Jahre alt) mit. Gut, für Emmanuel kein Problem, gehört er ja locker zu den Mitzwanzigern… Ich dagegen sehe ja nur so aus… Und wehe hier lacht jetzt jemand! 😉 Irgendwann war dann aber auch mal gut, wir mussten echt da raus, da wir uns ja am nächsten Tag alle zum Barbecue-Brunch am Coogee Beach treffen wollten.
Das Wort „wollten“ impliziert schon das Ergebnis des nächsten Tages: niemand hat es zum Strand geschafft. Wir waren alle zu platt (oder wie das heißt, wenn man am nächsten Tag Kopfweh vom Ausgehen hat) 🙂

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Blick auf Coogee Beach, wo wir an dem Tag nicht waren.

Aber wie so oft im Leben, geschieht nichts ohne Grund. Am Samstag (16.11.) geschah das völlig Unerwartete: eine unglaubliche Frau trat in mein Leben. Eigentlich ist sie das schon vor ca. vier Jahren, nun aber endgültig. Vielleicht erinnert ihr euch ja noch an das Pferderennen, dem „Melbourne Cup“. Die Zahl 18 hatte mir dort kein Glück gebracht. Ich deutete aber bereits an, dass sie eine andere Verbindung hat, die viel besser ist. Hier kommt sie: die Dame hat am 18. (Juli) Geburtstag und heißt Sabrina. „Pech im Spiel, Glück in der Liebe“. 🙂 Ihr werdet sie bald kennenlernen. Mit ihr habe ich den ganzen Samstag geschrieben. Das wäre nicht möglich gewesen, wenn ich das Barbecue gemacht hätte und ihr Abend in Berlin so verlaufen wäre, wie sie es geplant hatte. Unfassbar!

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(von l. nach r.) 🙂 Dennis & Sabrina

Ich war dann am Sonntag „nur noch“ mit meiner coolen Gastfamilie im Kino. „The Councillor“ ist ein echt spannender Film, zumindest für mich. Zuzana fand ihn ok und Michael sagt über den Film „stupid“. Ich sage dazu. Why not?“ 🙂

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Riesiges Event-Kino in Bondi Junction.

Socceroos vs. Costa Rica

Am Dienstag dem 19.11. ging es dann mal wieder ins Fussballstadion. Wir hatten die tolle Chance ein Spiel auf Weltniveau zu sehen…dachten wir. Die Australische Fussballmanschaft wird hier Socceroos genannt… Bereits nach fünf Minuten fragte ich mich, woher genau der Name kommt, denn mit Soccer hatte das nun wirklich nichts zu tun. Es war eher zocken, also Glücksspiel 😉 Australien hatte Glück, dass die noch schwächere Mannschaft Costa Rica zu blöd war, den Ball ins Tor zu tragen. Es war Tag des offenen Tors und keiner ging hin! J Dennoch hatten wir zu viert einen riesen Spaß. Paulo, Renato, Philip und ich hatten wieder unser kühles Bier – diesmal eben nicht in der Bar, sondern im Stadion. Das allein war es wert. …und Australien gewann ja auch das Spiel durch einem Glückstreffer – also doch eher Zockeroos! Ich bin echt gespannt, wie sich die Mannschaft im World Cup behauptet. Da sind sie ja immer irgendwie für eine Überraschung gut (warum auch immer). Aber diesmal wird die Überraschung nicht so einfach, wenn ich mir anschaue, dass sie gegen Spanien, den Niederlanden und den starken Chilenen spielen dürfen… 😉 Würde mich aber sehr freuen, wenn sie die „ollen“ Spanier vom Feld jagten…hehe

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Dennis, Renato, Philip – (Paulo ist außerhalb des Bildes) 🙂


Bumerang, Didgeridoo, Kanufahren, Rainforesting

Am Samstag dem 23.11. ging es mal wieder auf einen Tagestrip zur South Coast . Der dortige Royal National Park befindet sich 29 km südlich von Sydney, im Bundestaat New South Wales und ist der zweitälteste Nationalpark der Welt – nach Yellowstone in US. Er liegt auf Sandsteinhügeln, die zur Küste hin einige 100 Meter tief abfallen und ist von Eukalyptuswäldern bedeckt. Sieht echt abgefahren aus. Der gesamte Park wird in der Mitte vom Hacking River durchzogen. Insbesondere der Wanderweg durch den Regenwald ist der Hammer.
Wir, Simone, Mara, Emmanuel und ich hatten eine eindrucksvolle Aussicht auf die South Coast Strände vom „Bald Hill“ (von wo aus Paraglider in den sicheren Tod springen… Na gut, letzteres war etwas übertrieben. 🙂 ), haben gelernt, wie man einen Bumerang wirft, konnten Didgeridoo spielen (ja, das ist mir tatsächlich als Einziger gelungen) und ein tolles BBQ-Lunch am Fluß genießen. Außerdem hatten wir eine unglaubliche 2-stündige Kanutour auf dem Hacking River, wodurch wir die noch recht unberührte Natur des Kangooroo Creek erkunden konnten. Es gab Eukalyptusbäume zu sehen, viele fremdartige Geräusche zu hören sowie bunte Vögel, schwimmende Schildkröten und andere fremde Tiere zu beobachten. Zwischendrin haben wir die Kanus „geparkt“, um eine beinahe 4-stündige Wandertour durch den Rainforest zu machen, bei der wir Pflanzen/Blätter/Beeren kosten konnten, die bereits den Aborigines als Medikamente oder eben zur Nahrung dienten.
Alles in allem ein fantastischer Tag, der wirklich viele Eindrücke hinterlassen hat.

So wirft man diesen neumodernen Kleiderbügel….

 

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                                     Tierähnliche Riesen-Steine und Mini-Echsen im Regenwald.

 
So ihr Lieben, ich verspreche euch nun hoch und heilig, dass ich es niemals schaffen werden, diesen Blog zeitlich zu synchronisieren. Aber das erwartet ja sowieso jeder von euch oder keiner?

Und um abschliessend mal zu sehen, wer den Blog wirklich liest, gebe ich euch noch eine kleine Aufgabe  mit auf de Weg – jaaa, jetzt staunt ihr was? Das hier ist ein interaktiver Blog. Jetzt seid ihr dran. Aufgabe: Jeder von euch hat mir eine Nachricht zukommen zu lassen (Facebook-Pinnwand, Email, WhatsApp oder SMS), was er/sie gern mit mir machen möchte(n), wenn ich wieder in Deutschland bin:
     1. Boomerang werfen
     2. Didgeridoo spielen
     3. Kaffee trinken im Rubens


Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen, und bleibt bitte unbedingt weiterhin Neugierig!!!!!
Euer Dennis

Opa is in da Haus / Marinierte Ships / IVY Claps / Walk on the wilde side / Doppelt Nichts Oder / Independent Music Awards / Barbie Cute 2nd / Del Piero vs. Melbourne + Cross The King

Au Backe, ich sage nichts mehr zu meinen verspäten Updates . Ihr wisst bescheid!!
Ich glaube, ich schaffe es einfach nicht mehr, in time zu schreiben. Vielleicht sollte ich einfach aufhören, hier so viele Dinge zu machen. Das wäre einfacher, denn dann könnte ich euch weiße Seiten zum durchlesen schicken…. 😉

OPA is in da HAUS

Am Montag, dem 28.10., war es endlich soweit. Ich habe mir das OPERA HOUSE von innen angeschaut. Ihr denkt jetzt bestimmt, ich bin da ein paar Minuten durchgelaufen und habe ein paar aufregende Bilder geknipst, stimmst? Genau das habe ich auch gemacht. Das Aufregende dabei war, dass es innerhalb der Philharmony nicht erlaubt ist, zu fotografieren. Wenn du auch nur andeutungsweise einen Fotoapparat (oder neudeutsch: Smartphone) rausholst, stürzen sich sämtliche Mitarbeiter auf dich! Ich habe trotzdem heimlich fotografiert und konnte einige Bilder einfangen.

Opera House @ Circular Quai

Opera House @ Circular Quai

Speaking of „einfangen“: mich hat die Oper sehr berührt. Klingt jetzt irgendwie überspitzt – aus meinem elektronisch verwöhnten Mund, aber es war wirklich supersensationell. Wir (Marcel+Andrea und ihre Arbeitskollegin Silja) haben uns eine lateinamerikanische Komposition angesehen, die es echt in sich hatte. Insbesondere ein Part, welcher nur aus Strings bestand, war für mich der Hammer. Ich hatte fast Gänsehaut. Aber ich bin ja ein Mann und konnte das unterdrücken (in dem ich mir eine Jacke angezogen habe). 🙂 Insgesamt ging die sehr moderne Oper, welche auch einen „Technopart“ in klassisch komponierter Form enthielt, etwa 1,25 Stunden und hat richtig Spaß gemacht.

Danach ging es noch kurz auf einen Absacker in die OPERA BAR, direkt am Hafen des Circular Quai’s, wo wir wieder mal ein Pure(s) Blonde(s) Bier genossen haben.


MARINIERTE SHIPS

Mittwoch gab es dann eine Exkursion ins MARINE MUSEUM. Das war tatsächlich gar nicht mal so uninteressant, da wir auf ein echtes Kriegsschiff kraxeln dürften. Ein sehr netter, sehr älterer Herr (vermutlich früher selbst bei der Royal Australien Navy tätig) hat die Führung übernommen und uns in alle verwinkelten Ecken des Warships gebracht. Viele Details – auch strategischer Art hat, haben wir erfahren. Muss ne krasse Zeit gewesen sein damals. Unser Schiff hatte wenigstens schon ein Dach für die Crew, das war wohl am Anfang nicht so. Und die Kanonen, Waffen und benötigte Munition zu sehen, war auch etwas beängstigend. Kombüse und die Schlafplätze dagegen waren interessant. Die Betten hatten damals schon echt „relativ“ bequeme Matratzen. Hab mich heimlich mal auf so ein Bett gelegt. Konnte aber irgendwie nicht gut schlafen 🙂 Deshalb bin ich dann wieder aufgestanden und hab mir noch ein U-Boot angeschaut. Allerdings war ich etwas zu spät dran, und daher war die Besichtigung schon geschlossen. Ansonsten hätte ich euch den Grönemeyer in „Das Boot“ gemacht. 😉

Das Boot @ Marine Museum

Das Boot @ Marine Museum


IVY 
CLAPS 

Donnerstag, 31.10. war die Farewell Party von Jed. Der lustige Franzose musste die Gang verlassen. Mittlerweile ist er wieder seit 2 Wochen in Frankreich und ich komme erst jetzt dazu, darüber zu schreiben.

Da er unbedingt in den sehr berühmten, aber studentenübersäten, IVY CLUB wollte, sind wir natürlich alle mitgegangen. Wir waren ein großer Haufen von bestimmt 12 Leuten (Anna und andere mir unbekannte Menschen) und haben uns die Hütte mal angeguckt. Grundlegend ist hier eins in Sydney sehr verpflichtend: Du musst immer schick gekleidet sein, wenn du abends ausgehst. Dabei macht es nichts, ob du in einen Eliteclub oder Technoschuppen willst. Die Kleidung ist hier eher auf Snob getrimmt. Immer wieder eine kleine Herausforderung für mich, da ich es echt nicht mag, in einen normalen Club in Schickimickiklamotten zu gehen. Aber sei es drum. Das sind hier nun mal die Regeln.

Anna, Jed & ich @ Ivy Club

Anna, Jed & ich @ Ivy Club

Wir waren also etwas schicker gekleidet und haben den, über mehrere Stockwerke verteilten, Club besucht. Der Eintritt ist nur donnerstags kostenfrei (sonst etwa 30 EUR) und deshalb voll von Menschen, die wiederum selbst voll voll sind 🙂 Ich habe mir alle Levels angeguckt und bin dann in der vierten Etage hängengeblieben. Dort befindet sich inmitten des Open Air Clubs ein großer Swimmingpool, in den dann die versnobt aussehenden und betrunkenen Menschen tatsächlich mit Klamotten reinspringen. Das war echt abgefahren. Die Musik hingegen war alles andere als abgefahren, aber das liegt dann auch schon wieder an mir. Ich tanze nunmal lieber zu anderer Musik , als Pop-Dance und 80er/90er Klassiker. Gegen 23.00h gab es dann auch endlich die obligatorische Prügelei zwischen zwei oder drei Australiern (vielleicht war da auch die ein oder andere touristische Faust dabei 🙂 ). Schon nach 10 Sekunden wimmelte es nur noch so von Securitys. Schlägereien sind hier in Australien ganz normal, da sich die Australier sehr gerne verhauen. Das ist nicht besonders schön, kann man aber umgehen, wenn man es weiss. Die paar Verrückten wurden des Clubs verwiesen und ab dann ging es noch lustig weiter, bis wir gegen Mitternacht den Laden verlassen haben. Am nächsten Tag war ja wieder Uni…jedenfalls für die Meisten 🙂

Swimming in da Pool @ Ivy Club

Swimming in da Pool @ Ivy Club


WALK ON THE WILD SIDE

Am Samstag, dem 02.11. haben Anna, eine neue Studentin namens Mara und ich einen kleinen Spaziergang von vier Stunden entlang der nördlichen Strände von Sydney gemacht. Dort gibt es einen der berühmtesten Wege Sydneys, welcher im belebten Zentrum Manly’s startet und entlang der Küste & den Klippen bis nach Split geht. Die Tour war wirklich total toll. Wir sind kleine Hügel hinaufgeklettert, haben tolle Meeresaussichten von ganz weit oben genossen, sind durch Wälder gestreift, haben aussergewöhnliche Tiere gesehen und sind heil auf der Brücke in Split angekommen. Wirklich ein sehr sehr schön alles, aber auch ein klein wenig anstrengend. Dennoch ist es wirklich irre, die Natur einmal auf diese Weise zu erkunden. Wie bitte? Ob ich jetzt immer mal gern Klettern möchte? Auf Berge kraxeln? All diese anstrengenden Dinge? Ich weiß es nicht, aber vielleicht sollte ich es ja mal probieren und irgendwann in die Berge gehen. Denn das hier hat mir echt gefallen.

Manly Split Walk

Manly Split Walk

Einen kleinen Wermutstropfen gab es an diesem Tag aber dennoch: Die Tour war die letzte Unternehmung mit meiner lieben neu hinzugewonnene Freundin Anna. Ihre Zeit war leider schon so gut wie um. Am frühen Abend hat ihr Freund sie in Sydney „abgeholt“, um noch eine zweiwöchige Reise innerhalb Australiens zu machen. Zum Abschied kamen sie zwei Wochen später nochmals nach Sydney, um dort ein letztes Mal in einer netten Strandbar am Bondi Beach eine Kleinigkeit zu trinken und zusammen mit ihrer Gastfamilie in einem italienischem Restaurant mit ca. 3 Flaschen des besten roten Weines zu dinieren 🙂


DOPPELT NICHTS ODER

Am Dienstag, dem 05.11. wurde hier in Sydney der große Melbourne Cup 2013 gefeiert. Den Cup gibt es jedes Jahr am ersten Dienstag im November (im australischen Frühling), er ist das höchstdotierte Pferderennen in Australien u Ozeanien und gehört zu den lukrativsten der Welt. Die Leute hier drehen an dem Tag komplett durch (in Melbourne ist sogar komplett arbeitsfrei). In Sydney lassen alle ihren Stift um 14.00 Uhr fallen und gehen in Pubs und betrinken sich gepflegt. Gepflegt auch deshalb, weil die Männer komplett im Anzug und die Frauen im Kostümchen mit Blumen im Haar in den Bars einkehren. Unsere Uni hat zu diesem Zwecke ebenfalls gegen 14:30h Schluss gemacht und ist geschlossen zur SHELLBOURNE HOTEL BAR, ganz in der Nähe der Uni, geschlendert. Dort wurde auf Großbildleinwänden das ca. 6 Minuten andauernde Rennen übertragen. Man setzt Wetten auf die Pferde und alle drehen total durch. Unfassbare Stimmung und echt sehr sehr spannend alles. Ich stehe ja eigentlich nicht so auf diese Art von Sport (mir tun da die Pferde echt leid), aber man kann sich dem echt nicht entziehen. Ich habe dann einfach auch mal ein bisschen gewettet – ganze 3 Dollar 😉 . Die 18 sollte meine Glückszahl sein. Sie wurde es leider nicht…zumindest noch nicht an diesem Tag!!

Alles auf die 18 @ Shelbourne Hotel

Alles auf die 18!! @ Shelbourne Hotel

Nach dem Rennen ist dann eigentlich alles vorbei…aber eben nur eigentlich. Die Leute fangen dann an, sich ordentlich zu betrinken und zu tanzen und einfach Spaß zu haben. Es war echt eine lustige Erfahrung, mit all den Verrückten Uni-Leuten unterwegs zu sein. Da haben sich dann auch wieder neue Bekanntschaften ergeben. Neu dazu kamen Renato aus Brasilien, Ryan aus der Deutschen Schweiz, Emmanuel aus der Französischen Schweiz, Paulo aus Brasilien und Clement sowie Moises aus Frankreich. Ein echt lustiger Haufen, mit dem ich hier ne Menge mache.

Danach sind wir noch geschlossen mit Mara aus Deutschland, Miho aus Japan und ein paar anderen Leuten in die SIDE BAR gegangen und haben Live echt mega coole Singer-Songwriter Musik gehört. Gegen 01:00 Uhr morgens, ging’s dann heim und am nächsten Tag natürlich pünktlich in die Uni 🙂

Side Bar Club

Side Bar Club

Live Acoustic @ Side Bar

Live Acoustic @ Side Bar Club

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

INDEPENDENT MUSIC AWARDS

Eigentlich wollte ich jetzt mal langsam eine Ausgehpause machen. Beinahe jeden Tag was anderes, da bleibt ja gar keine Zeit, den Blog zu schreiben 🙂

…aber es kam mal wieder anders. Ich saß grad gemütlich mit Emmanuel und Simone (einer weiteren Studentin aus Deutschland) in DARLING HARBOUR, als mich am Donnerstag, dem 07.11. gegen 19:00 Uhr Les anrief (der Australier bei dem ich in der ersten Woche gewohnt habe). Ich musste sofort nach Hause, meinen Anzug anziehen, vernünftige Schuhe und dann ging es auch schon wieder los zur anderen Seite von DARLING HARBOUR (ich war da vorher noch nie), in das berühmte Casino THE STAR. Dort fanden die INDEPENDENT MUSIC AWARDS statt, zu denen mich Les eingeladen hatte: eine Veranstaltung bei der Australische Independent SängerInnen Preise für ihre Musik verliehen bekommen. Die Veranstaltung war alles in allem OK, der Blick vom Casino allerdings echt unbeschreiblich. Und auch die Aftershow Party war ganz cool. Es gab wie immer freie Drinks.

Independent Music Award @ The Star Casino

Independent Music Award @ The Star Casino

Es waren echt schräge Vögel unterwegs. Les kennt davon ne ganze Menge und so bin ich mit diversen Event-Bookern in Kontakt gekommen. Leider fehlt mir nach nunmehr 7 Wochen immer noch mein DJ-Set von meiner Berliner Agentur Ostfunk, so dass ich momentan noch etwas auf der Stelle trete, was das auflegen angeht. Ich muss da nochmals Druck machen! Die ganzen Australier waren an diesem Tag übrigens so gut wie gar nicht zu verstehen. Keine Ahnung was die manchmal sprechen, aber es ist definitiv kein Englisch!! 🙂

Gegen 00:30 Uhr haben wir dann das Casino verlassen, denn ich musste ja am nächsten Tag früh wieder…Na, wohin? Ja richtig. In die Uni 🙂


BARBIE CUTE 2nd

Am Freitag, dem 08.11. gab es dann mal wieder ein hervorragendes Barbecue mit all den o.g. Brasilianern, Franzosen, Deutschen, Schweizern etc am COOGEE BEACH. Wir hatten eigentlich vor nur ein bisschen zu grillen und eine Flasche Bier zu trinken. Komischerweise, hat irgendwie jeder eine Kiste Bier mitgebracht, so dass wir dann insgesamt zu 10-12 Leuten etwa 80 Flaschen Bier vernichten mussten. Wegen des Alkoholverbotes am Strand – insbesondere nach Sonnenuntergang – hatten wir nur ein Zeitfenster von 3 Stunden. Aber keine Sorge, ich kann euch beruhigen, wir haben es geschafft! 😉

Danach ging es noch mit Emmanuel, Renato und Paolo zu einer privaten rein Brasilianischen Geburtstagsparty in der nähe meiner Wohnung in BONDI BEACH. Insgesamt haben wir da noch richtig tollen Cachaca trinken gelernt. Man trinkt ihn in Brasilien seltener als Caipirinha, sondern pur als Shot. Um diese Uhrzeit (ca. =2:00h) war das dann auch kein Problem mehr 🙂 Gegen 04:00 Uhr habe ich mich dann für den Heimweg entschieden, obwohl ich Samstagmorgens gar keine Uni hatte…ulkig, manchmal:)


DEL PIERO VS. MELBOURNE + CROSS THE KING

Samstag, den 09.11. ging es dann mit Ryan, Emmanuel, Clement und einem weiteren Franzosen (der Name ist mir doch glatt entfallen) ins SYDNEY ALLIANZ STADION zum Fussball Match SYDNEY vs. MELBOURNE. Für Sydney spielt seit zwei Jahren der berühmte Alessandro Del Piero, der an diesem Tage auch noch Geburtstag hatte und mit 39 Jahren eigentlich lieber am Rand stehen sollte. Aber Sydney macht mit dem Mann und seiner Rückennummer 10 auf diversen Sportartikeln eine ganz schöne Menge Geld (ein T-Shirt kostet hier 160 – 180 Dollar). Wir waren dennoch wegen ihm und dem Stadion da. Natürlich war es auch spannend mal Sydney gegen Melbourne spielen zu sehen: der Drittletzte (SYD) gegen den Drittbesten (AUS). Das Spiel war OK, am Ende gewann Sydney mit nur noch 10 Spielern das Spiel 3:2. Das war natürlich ein tolles Ende.

Sydney vs. Melbourne @ Sydney Allianz Stadium

Sydney vs. Melbourne @ Sydney Allianz Stadium

Danach sind wir noch in großer Runde weitergezogen und haben uns nach KINGS CROSS begeben. Das muss man sich in etwa wie Friedrichshain oder Prenzlauer Berg vorstellen. Zum Ausgehen sehr geeignet, etwas runtergekommen, aber cool. Nur wohnen wollen würde ich da nicht. Muss ich ja auch nicht 🙂 Dort jedenfalls gibt es einen Club namens KINGS CROSS HOTEL mit etwa 5-7 Etagen/Floors. So genau habe ich nicht mehr mitgezählt. Auch da (wie schon im Ivy Club), war die Musik nur mäßig und gegen 03:00-04:00 Uhr ging einfach das Licht an, und alle Leute wurden rausgeschmissen. Clubs haben hier nicht lange geöffnet. Ich weiss nicht, ob ich das gut finden soll! Na gut, an dem Tag war das für mich ok. Hatte die ganze Woche ja schon ein bisschen was gemacht. Gegen 05:30 Uhr war ich dann auch endlich zu Hause und konnte mich am Sonntag mal so richtig ausschlafen. Mir und meinem Hangover ging es fantastisch 🙂

So ihr Lieben, ich habe für heute fertig! Fehlen nur noch 2,5 Wochen bis ihr es zu meiner Zeitrechnung geschafft habt.

Also bitte bleibt unbedingt neugierig. Es kommen noch viele spannende Dinge!

Euer Dennis

Gravity / Level 36 / Barbie bis in die Puppen / Meeresskulpturen, Watsons Bay u. Rooftop / Jägers Meister

Hey ihr Lieben,

ok ok ok… ich weiß, ich habe mein Versprechen nicht eingehalten. Leider ist seit meinem letzten Blog-Eintrag doch ziemlich viel Zeit vergangen. Dies jedoch lässt sich ganz einfach erklären: ich war zu faul 🙂
Dennoch habe ich euch natürlich Einiges zu erzählen, denn meine Faulheit ist selbstverständlich das Resultat kunterbunt vollzogener Aktivitäten.
Heute gibt es aber nur den ersten Teil meines pulsierenden Lebens. Das liegt zum einen daran, dass es hier schon wieder 20.45h ist und ich noch ein bisschen was für die Uni machen muss, und zum anderen, dass ich heute eigentlich ebenfalls  faul sein will 🙂

IMAX „Gravity“
Am Montag, dem 21.10.2013, ging es erneut ins weltgrößte IMAX Kino (vielleicht könnt ihr euch ja noch erinnern, dass es dort die Woche zuvor gebrannt hatte). Diesmal sollte es keine Probleme geben. Der Film mit Sandra Bullock & George Clooney (als beinahe einzige Schauspieler) im All hatte durchaus seine guten Momente: das war so ziemlich am Anfang und dann nochmals, als der Film endlich zu Ende war. 🙂 Ich will ihn jetzt nicht schlecht reden, wirkte er auf der weltgrößten 3D-Leinwand durchaus anschaulich. Mich persönlich hat er jedoch nicht wirklich in den Bann gezogen. Das Kino im Übrigen auch nicht. Ich würde sagen, dass das Berliner IMAX am Potsdamer Platz durchaus mithalten kann. Allerdings war der Sound wiederum ziemlich beeindruckend. Das muss ich zugeben.

IMAX 3D

IMAX 3D


LEVEL 36
Donnerstag ging’s nach der Uni noch kurz für einen Absacker in die berühmte „Blu Bar“ im Shangri-La Hotel. In ca. 20 Sekunden erreichten wir die 36. Etage und trauten unseren Augen nicht… Was für ein fantastischer Blick auf ganz Sydney. Insbesondere das Opera House und die Harbour Bridge waren im gleissenden Sonnenlicht wirklich herrlich anzusehen. Ich glaube, schöner kann es nur noch direkt von der Harbour Bridge sein, wenn man sie erklommen hat (was ich definitiv auch noch machen werde).

View @ Blu Bar 36th floor

View @ Blu Bar 36th Floor


BARBIE bis in die PUPPEN
Freitag haben wir dann unser erstes eigens Barbecue organisiert. Mit von der Partie waren wie immer Anna und Jed sowie ein Haufen anderer Leute. Das wundervolle hier in Sydney ist, dass man so ziemlich an jedem Strand eine Barbecue-Area hat. Das heißt, Elektrogrills (in Webergröße) , Tische und Bänke sind überall kostenlos vorhanden. Man bringt einfach sein Grillgut & Getränke mit und schon kann’s losgehen. Wir waren etwa 12 Leute und hatten Lebensmittel für etwa 20 eingekauft… Also waren wir gezwungen, dort den ganzen Abend zu verbringen 🙂 „Dort“ ist übrigens Coogee Beach, ein wirklich sehr sehr schöner heller Sandstrand, zu Fuß etwa 2 Stunden südlich von meinem Bondi Beach entfernt. Es war wirklich ein ganz fantastischer Abend: Sonne, nette Leute, leckeres Essen, kaltes Bier und….äääähm Polizei! Oooops, was ist da denn los? Strafe zahlen? Wie bitte? Wofür? Gibt’s vielleicht Ausnahmen? Wir sind doch nur Touristen…?! Es ist natürlich in Australien verboten, in der Öffentlichkeit Alkohol zu trinken. Daher gibt es auch diese berühmten „Paperbags“ in denen man z.B. sein Flaschen-/ oder Büchsenbier zu verbergen hat (auch bekannt aus vielen Amerikanischen Filmen). Ich hatte bereits alle Leute vorgewarnt, aber es wollte ja keiner auf mich hören. Insbesondere nach Sonnenuntergang, was bei uns schon lange der Fall war, kennt die Polizei keinen Spaß mehr. Am Ende gab es ausnahmsweise nur eine mündliche Verwarnung (Touristenbonus) und wir mussten unsere alkoholischen Getränke entsorgen. Glück gehabt, denn die finanziellen Strafen sind hier empfindlich hoch.
Auf diesen Schreck mussten wir natürlich erstmal schnell in einer Bar einkehren und den Schreck bekämpfen. Ich denke, dass ist uns ganz gut gelungen 🙂 Gegen 01.00 Uhr morgens ist jeder seines Weges gegangen. Ich bin mit dem Bus heim gefahren und hatte das große Vergnügen, vor einem Mädel sitzen zu dürfen, welches mir ca. 10 min lang erzählt hat, dass sie mit vielen FreundInnen zig Gläser des billigsten und hier sehr „beliebten“ Tetrapack-Weines namens „Goone“ getrunken hat. Dieser soll angeblich aus Fisch gewonnen werden und entsprechenden Nachgeschmack haben… Ich persönlich halte das für eine tolle Geschichte 🙂  Die Geschichte der Dame endete allerdings mit einem herrlichen Weinschwall  im Bus aus ihrem Munde, in meinen Komfortsitz hinein…. Sachen gibt’s…. 😉

Paperbag-Drinking @ Coogee Beach Barbie

Paperbag-Drinking @ Coogee Beach Barbie


MEERESSKULPTUREN, WATSONS BAY & ROOFTOP

Samstag stand ich – unbeirrt des Vorabends – wieder auf der Morgenmatte. Ziel des Tages: 09.30h Frühstücken + 3 Stunden Spaziergang von meinem Bondi Beach zum Coogee Beach. Das interessante an diesem Walk war eine große Kunstausstellung verschiedner Skulpturen „Sculptures By The Sea“ direkt am Strand, welche sich über die Hälfte des Weges (ca. 5 km) erstreckte. Es gab wirklich sehr abgefahrene Dinge zu sehen und der Spaziergang selbst hat bei ca. 30°C Außentemperatur wirklich exorbitanten Spaß gemacht. Ich habe viele tolle Bilder geschossen – u.a. eine Erdkugel aus recycelten Kunststoffflaschen (namens „Plastic World“), welches ich einfach mal zum Spaß zu einem Reiseportal geschickt habe (welches auf Australien spezialisiert ist). Am nächsten Tag war mein Foto auf der Facebookseite des Unternehmens „das Foto des Tages“. Ist das nicht lustig? 🙂

10 Raben

10 Ravens @ Sculpture By The Seas

Wrong World

Wrong World @ Sculpture By The Seas

Plastic World

Plastic World @ Sculpture By The Seas

Skeleton On Bike

Skeleton On Bike @ Sculpture By The Seas

Sunset @ Watsons Bay

Sunset @ Watsons Bay

Vor dem Spaziergang hatten wir in Bondi noch ganz kurz meinen ersten Wohnungsvermieter Leslie (short: Les) getroffen, der nun wieder in Sydney ist. Da ihm der Walk zu lang war, hat er Anna, eine Spanierin namens Belier (oder so ähnlich) und mich gegen 18.00 Uhr vom Coogee Beach mit dem Auto abgeholt. Er hat dann Fremdenführer gespielt und uns hervorragend zum Watson Bay gefahren. W.B. ist ein weiterer kleiner, aber sehr feiner, Strand, welcher sich ca. 11km nordöstlich des Stadtzentrums von Sydney befindet. Dieser ist eher den Australiern bekannt und daher nicht so touristisch übersät. Dort konnten wir, bei einem herrlich kühlen Bier, einen unfassbaren Sonnenuntergang geniessen. Dann ging es eigentlich nach Hause…eigentlich….

Gegen 20:00 Uhr haben Les und ich nämlich noch ganz kurz eine völlig fremde Rooftop Farewell Privatparty am Bondi Beach geentert. Wir kannten keinen Menschen, aber die Tür stand offen. Die Party war mit ca. 150 Leuten ziemlich gut besucht und hat auch ne Menge Spaß gebracht. Jedoch wollte ich den Samstag nicht solange machen, da ich am nächsten Tag bereits wieder 06.00 Uhr aufstehen „musste“, um mit Anna, Valerie und ihrer mir unbekannten Freundin nach Hunter Valley zu fahren. Leslie wiederum war einfach nicht von der Party wegzubekommen….so wurde es dann leider doch 00:30h….puuhhh!!


JÄGERS MEISTER

Es ist Sonntag: 06.00 Uhr. Eigentlich bin ich müde, habe Nachdurst und möchte definitiv nirgendwo hinjagen…. Aber die (nicht ganz günstige) Tour ist gebucht und bezahlt, also raus aus den Federn – Faulpilz! 🙂 Gegen 07.45 Uhr erreiche ich sehr sehr sehr sehr pünktlich den Sammeltreffpunkt zur Tour nach Hunter Valley.
Hunter Valley ist eine Region in New South Wales entlang des Hunter Flusses, welcher in Newcastle in den Pazifischen Ozean mündet. Und nun schätzt mal, was man da machen kann? Na? Ja? Nein? Ok, ich sag’s euch: Wein probieren und natürlich auch kaufen. Ich habe also meine erste Weintour gemacht, und das in Australien. Spannend, zumal ich gar nicht geglaubt hätte, dass der ein oder andere Wein gar nicht mal so schlecht schmeckt.
Insgesamt haben wir drei Weingüter besucht und auf jedem etwa 7-8 Weine probiert. Die Preise für eine normale Flasche Wein sind mit ca. 15-20 EUR erstaunlich hoch. Das wusste ich gar nicht. Natürlich gibt es auch Mengenrabatte. Empfehlungen der Winzer sind für Australier normale Flaschengrößen von 0,75l, für Spanier 1l Flaschen, für Franzosen 2l Flaschen und für Deutsche 80l Kanister..hahahahha 😛 Das hat natürlich Vorort für einiges Gelächter gesorgt. Ich weiß auch nicht, wo die Deutschen diesen Ruf herhaben… 🙂 Zwischendrin gab es zum Glück auch etwas Lunch. Da ich Wein ja so ungern vergeude, war ich gegen Ende der Tour irgendwie erstaunlich müde. Vermutlich hing das wohl nur mit den beiden vergangenen Tagen zusammen…glaub ich….ganz fest 🙂 Gegen Ende jedenfalls wollte ich keinen Wein mehr haben und der Besuch im Cookies- und Chocolatestore hat mich dann auch nicht mehr beeindruckt…hicks.

Weinkeller @ Hunter Valley

Weinkeller @ Hunter Valley

So, liebe Leute. Das war Part1. Es ist 00.50h geworden und ich muss jetzt leider noch für die Uni lernen. Von nix kommt nix.
Was aber definitiv bald kommt, ist die Fortsetzung. Denn bis zum heutigen Tag ist noch so einiges mehr passiert.

Bleibt weiterhin Neugierig!

Bis ganz bald,
Dennis