Pylon/ Addio, Martinoni/ Wer nicht sucht, der findet/ Socceroos vs. Costa Rica/ Bumerang, Didgeridoo, Kanufahren, Rainforesting

Guten Morgen alle zusammen,

hier folgt nun ein bisschen Blog, den ich eigentlich schon am 23.12. geschrieben habe, aber wegen fehlender Bilder noch nicht loswerden konnte. Da ich keine neue Einleitung schreiben möchte, übernehme ich einfach die alte…oder…huch…das hier war ja grad eine neue Einleitung…
Alte Einleitung: Ab heute (23.12.) versuche ich mal dringend ein paar Tage aufzuholen. Ich sitze grad in Bali, (Indonesien) auf meiner kleinen Terrasse und nutze den sehr heftigen Regen dazu, wieder etwas an meinem Blog zu fummeln. Es stehen ja seit dem letzten Mal noch einige Tage aus.


Pylon

Nachdem der Montag und Dienstag recht normal verlief (also mit Uni und danach in ein paar Pubs etliche Pitcher Bier trinken) :), war ich am Mittwoch (13.11.) mal wieder der berühmten Harbour Bridge etwas näher. Der nächstgelegene PYLON fungiert dort als Museum und enthält zudem eine Aussichtsplattform. Von da oben hat man eine unglaubliche Aussicht auf Sydney, der berühmten Brücke und natürlich dem Opera House. Das Museum erzählt in beeindruckender Weise, wann und wie diese monumentale Brücke gebaut wurde. Denn immerhin haben beim Bau des sog. „Kleiderbügels“ (coat hanger), welcher eine Spannweite von 503 Metern und eine Höhe von 135 Metern hat, „nur“ 16 Menschen ihr Leben lassen müssen. Damals gab es keinen Schutz beim erstellen von Konstruktionen, weder Sicherheitsleinen, Schutzhelme oder sonst irgendwelche Maßnahmen. Man balancierte auf freischwebenden Pfeilern in schwindelerregenden Höhen von einem Querbalken zum Nächsten und montierte diese dann mit großen Hämmern und Bolzen aneinander. Die mit 50 Metern weltweit breiteste und zu den weltweit längsten Bogenbrücken zählende Sydney Harbour Bridge wurde nach acht Baujahren im Jahre 1932 eingeweiht und gehört mittlerweile zu den bekanntesten Wahrzeichen Australiens. Eigentlich hatte ich noch vor auf diese Brücke zu klettern. Da aber der Pylon nur knapp unter dem höchsten Kletterpunkt liegt und das Klettern extrem teuer ist, werde ich mir das Geld lieber für einen Sprung aus dem fliegenden Flugzeug in Cairns über dem Great Barrier Reef sparen…eventuell, vielleicht, wenn ich mich traue! 😉

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Blick vom Pylon auf die berühmte Harbour Bridge

Addio, Martinoni!

Mittwochabend war es dann soweit. Anna kam noch einmal mit ihrem Freund nach Sydney, um sich bei ihrer Gastfamilie und mir zu verabschieden. Sie musste wieder zurück in den italienischen Teil der Schweiz und deshalb waren wir natürlich im italienischen Restaurant „Trattoria Bondi“ und später in einer Bar direkt am Bondi Beach. Das Essen war ausgezeichnet und die Gastfamilie Annas wollte gleich noch meine Telefonnummer, für den Fall, dass ich mal unterkommen muss und sie ggf. einen Segelturn machen, auf dem sie mich dann einladen werden…. Ich warte immer noch auf einen Anruf, liebe Gastfamilie!! 😉
Nach etlichen Flaschen feinsten Rotweines war es dann soweit. Es hieß arrivederci…oder so ähnlich. Aber wir werden uns im nächsten Jahr 2014 wiedersehen…auf meinem Geburtstag, zusammen mit Jed (dem lustigen Franzosen) 🙂

Wer nicht sucht, der findet!

Der Freitag (15.11.) verlief eigentlich wie immer: nach der Uni ging es noch kurz mit einem Großteil (Emmanuel, Paulo, Moises, Pavlina, Renato, Philip uvm) in den Scary Canary Club/Bar, um ein paar After“work“ Drinks zu konsumieren. Eigentlich nichts Wildes…wenn man nicht so einen Emmanuel dabei hätte, der ständig neue Pitcher anschleppt. Aus dem kurzen Aufenthalt, welcher ca, 16.30 Uhr startet, wurde dann ein Mitternachtsabend. Emmanuel und ich waren die letzten unserer Gang und wir dürften miterleben, wie urplötzlich gegen 22 Uhr alle Tische der Bar weggeschoben wurden und eine kleine Tanzfläche zum Vorschein kam. Der DJ spielte schreckliche Pop- & HipHop Musik, aber wir hatten gute Laune und dancten in feinster Gangster-HipHop Manier mit dem fast gleichaltrigen Publikum (im Schnitt 21,7 Jahre alt) mit. Gut, für Emmanuel kein Problem, gehört er ja locker zu den Mitzwanzigern… Ich dagegen sehe ja nur so aus… Und wehe hier lacht jetzt jemand! 😉 Irgendwann war dann aber auch mal gut, wir mussten echt da raus, da wir uns ja am nächsten Tag alle zum Barbecue-Brunch am Coogee Beach treffen wollten.
Das Wort „wollten“ impliziert schon das Ergebnis des nächsten Tages: niemand hat es zum Strand geschafft. Wir waren alle zu platt (oder wie das heißt, wenn man am nächsten Tag Kopfweh vom Ausgehen hat) 🙂

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Blick auf Coogee Beach, wo wir an dem Tag nicht waren.

Aber wie so oft im Leben, geschieht nichts ohne Grund. Am Samstag (16.11.) geschah das völlig Unerwartete: eine unglaubliche Frau trat in mein Leben. Eigentlich ist sie das schon vor ca. vier Jahren, nun aber endgültig. Vielleicht erinnert ihr euch ja noch an das Pferderennen, dem „Melbourne Cup“. Die Zahl 18 hatte mir dort kein Glück gebracht. Ich deutete aber bereits an, dass sie eine andere Verbindung hat, die viel besser ist. Hier kommt sie: die Dame hat am 18. (Juli) Geburtstag und heißt Sabrina. „Pech im Spiel, Glück in der Liebe“. 🙂 Ihr werdet sie bald kennenlernen. Mit ihr habe ich den ganzen Samstag geschrieben. Das wäre nicht möglich gewesen, wenn ich das Barbecue gemacht hätte und ihr Abend in Berlin so verlaufen wäre, wie sie es geplant hatte. Unfassbar!

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(von l. nach r.) 🙂 Dennis & Sabrina

Ich war dann am Sonntag „nur noch“ mit meiner coolen Gastfamilie im Kino. „The Councillor“ ist ein echt spannender Film, zumindest für mich. Zuzana fand ihn ok und Michael sagt über den Film „stupid“. Ich sage dazu. Why not?“ 🙂

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Riesiges Event-Kino in Bondi Junction.

Socceroos vs. Costa Rica

Am Dienstag dem 19.11. ging es dann mal wieder ins Fussballstadion. Wir hatten die tolle Chance ein Spiel auf Weltniveau zu sehen…dachten wir. Die Australische Fussballmanschaft wird hier Socceroos genannt… Bereits nach fünf Minuten fragte ich mich, woher genau der Name kommt, denn mit Soccer hatte das nun wirklich nichts zu tun. Es war eher zocken, also Glücksspiel 😉 Australien hatte Glück, dass die noch schwächere Mannschaft Costa Rica zu blöd war, den Ball ins Tor zu tragen. Es war Tag des offenen Tors und keiner ging hin! J Dennoch hatten wir zu viert einen riesen Spaß. Paulo, Renato, Philip und ich hatten wieder unser kühles Bier – diesmal eben nicht in der Bar, sondern im Stadion. Das allein war es wert. …und Australien gewann ja auch das Spiel durch einem Glückstreffer – also doch eher Zockeroos! Ich bin echt gespannt, wie sich die Mannschaft im World Cup behauptet. Da sind sie ja immer irgendwie für eine Überraschung gut (warum auch immer). Aber diesmal wird die Überraschung nicht so einfach, wenn ich mir anschaue, dass sie gegen Spanien, den Niederlanden und den starken Chilenen spielen dürfen… 😉 Würde mich aber sehr freuen, wenn sie die „ollen“ Spanier vom Feld jagten…hehe

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Dennis, Renato, Philip – (Paulo ist außerhalb des Bildes) 🙂


Bumerang, Didgeridoo, Kanufahren, Rainforesting

Am Samstag dem 23.11. ging es mal wieder auf einen Tagestrip zur South Coast . Der dortige Royal National Park befindet sich 29 km südlich von Sydney, im Bundestaat New South Wales und ist der zweitälteste Nationalpark der Welt – nach Yellowstone in US. Er liegt auf Sandsteinhügeln, die zur Küste hin einige 100 Meter tief abfallen und ist von Eukalyptuswäldern bedeckt. Sieht echt abgefahren aus. Der gesamte Park wird in der Mitte vom Hacking River durchzogen. Insbesondere der Wanderweg durch den Regenwald ist der Hammer.
Wir, Simone, Mara, Emmanuel und ich hatten eine eindrucksvolle Aussicht auf die South Coast Strände vom „Bald Hill“ (von wo aus Paraglider in den sicheren Tod springen… Na gut, letzteres war etwas übertrieben. 🙂 ), haben gelernt, wie man einen Bumerang wirft, konnten Didgeridoo spielen (ja, das ist mir tatsächlich als Einziger gelungen) und ein tolles BBQ-Lunch am Fluß genießen. Außerdem hatten wir eine unglaubliche 2-stündige Kanutour auf dem Hacking River, wodurch wir die noch recht unberührte Natur des Kangooroo Creek erkunden konnten. Es gab Eukalyptusbäume zu sehen, viele fremdartige Geräusche zu hören sowie bunte Vögel, schwimmende Schildkröten und andere fremde Tiere zu beobachten. Zwischendrin haben wir die Kanus „geparkt“, um eine beinahe 4-stündige Wandertour durch den Rainforest zu machen, bei der wir Pflanzen/Blätter/Beeren kosten konnten, die bereits den Aborigines als Medikamente oder eben zur Nahrung dienten.
Alles in allem ein fantastischer Tag, der wirklich viele Eindrücke hinterlassen hat.

So wirft man diesen neumodernen Kleiderbügel….

 

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                                     Tierähnliche Riesen-Steine und Mini-Echsen im Regenwald.

 
So ihr Lieben, ich verspreche euch nun hoch und heilig, dass ich es niemals schaffen werden, diesen Blog zeitlich zu synchronisieren. Aber das erwartet ja sowieso jeder von euch oder keiner?

Und um abschliessend mal zu sehen, wer den Blog wirklich liest, gebe ich euch noch eine kleine Aufgabe  mit auf de Weg – jaaa, jetzt staunt ihr was? Das hier ist ein interaktiver Blog. Jetzt seid ihr dran. Aufgabe: Jeder von euch hat mir eine Nachricht zukommen zu lassen (Facebook-Pinnwand, Email, WhatsApp oder SMS), was er/sie gern mit mir machen möchte(n), wenn ich wieder in Deutschland bin:
     1. Boomerang werfen
     2. Didgeridoo spielen
     3. Kaffee trinken im Rubens


Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen, und bleibt bitte unbedingt weiterhin Neugierig!!!!!
Euer Dennis

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