Dennis Surferboy

Hey ihr Lieben,

heute möchte ich über das nächste große Event berichten: dem SURFCAMP.

Im SurfCamp war ich von Fr.-So. (06.12.-08.12.), denn wenn man schon mal in Australien ist – im Speziellen in Sydney – dann muss man auch den Surfboys Konkurrenz machen. Und das ist mir definitiv gelungen… also was das korrekte Surfequipment im Wasser betrifft 🙂

Das Camp ist etwa zwei Busstunden südlich von Sydney entfernt. Der Strand zum trainieren ist unendlich lang….’so lange das Auge reichen konnte’… und echt perfekt zum Surfen. Und weil er etwa sieben Meilen lang ist, haben die schlauen Aussis ihn einfach „Seven Mile Beach“ genannt. 
Das Wetter war grandios, die Wellen hüfthoch, wir hatten meistens Wind vom Meer zum Strand (engl. „on shore wind“), was – außer gar kein Wind – so ziemlich das perfekte Szenario ist, und die Gezeiten (engl.“tide“) waren meist Ebbe (engl. „low tide“), was für Anfänger auch ziemlich gut ist.

Am Freitagabend erreichten wir das Camp, bekamen von einem extrem lockeren australischen Surferjungen eine kurze Einführung zu den Verhaltensregeln innerhalb des Areals…“alright“ und wurden dann den Zimmern zugeteilt…alright? Der Beachboy war so locker drauf, dass er beinahe nach jedem gesagten Wort das Füllwort „alright“ hinzufügte…alright? Das mündete darin, dass er uns… alright… erklärte… alright…, „that you will find the reception on the right, alright“ 🙂 Klang anfänglich etwas befremdlich, aber man gewöhnt sich ja an alles…alright? 😛

20140205-172752.jpgSurfCamp Relaxing Area

Da unsere Uni eng mit einer Surfschule zusammenarbeitet, hatten wir nicht nur günstige Tarife, sondern auch einen 33-prozentigen Studentenanteil unserer Schule. Surfen…oder vielmehr das, was wir Anfänger da so treiben, macht natürlich mit Kumpels deutlich mehr fun! Übernachtet haben wir in einem Sieben Sterne Hotel… äh, ich meine… Siebenbettzimmer. Ich teilte es mir mit Emmanuel, Marcus (ein Brasilianischer, sehr lustiger und sympathischer Zeitgenosse, mit dem ich seither beinahe täglich irgendwas mache), Mattia (Italiener und ebenfalls richtig nett, und seitdem auch immer und überall dabei), Clement (Franzose), Ryan (Schweizer) und noch Jemanden (hab echt vergessen, wer es war…nach nur 1,5 Monaten…peinlich).

20140205-172915.jpg(v.l.n.r. Marcus, Ryan, Mattia, Clément, weiß ich nicht mehr, Clélia)

Samstag, morgens um 6 Uhr, war die Nacht auch schon wieder zu Ende. Es gab ein schlichtes, aber nicht schlechtes Frühstück aus Cerialien, Toast und Marmelade sowie jeder Menge Äpfel, Orangen und dazu – igitt – Pulverkaffee 🙂
Danach wurden die Schwimmsuits verteilt und es ging gegen 8 Uhr zum Sieben-Meilen-Strand.
Aber hier konnten wir nicht einfach lospaddeln, nein. Wir mussten erst einmal die Surfboards ca. 750 Meter durch die Gegend schleppen, hatten dann bestimmt 1 Stunde Trockenübungen und mussten zudem Theoriekram pauken; worauf muss man am Strand achten, welche Regeln hat man anderen Surfern im Wasser gegenüber einzuhalten, welches sind die besten Surfbedingungen (low tide, high tide, cross shore, off shore, on shore, no wind), wie sieht das Zeichen für Hilfe aus (wenn man mal im Wasser in Not gerät), was ist ‚rip curl‘ und und und…

Erst danach ging’s endlich ins Wasser.

Wir starteten damit, das trocken Geübte auf das Board zu übertragen. Zuerst muss man sich zu einer geeigneten Stelle im Meer hinaus kämpfen, dann heißt es warten…auf die perfekte Welle. Sieht man sie anrauschen, springt man gekonnt von hinten liegend aufs Brett und paddelt, was das Zeug hält. Hat man genug Schwung, und befindet sich inmitten der Welle, zählt man noch einmal bis drei und springt dann in den Stand. Dann nur noch ausbalancieren und schon ist man Surfer! 🙂

Bei mir hat das Ganze bis zum späten Nachmittag gedauert… hahaha… und es war alles andere als ein sicherer Stand. Aber immerhin, 1-2 Sekunden hat’s schon mal geklappt… für Surfanfänger eine halbe Ewigkeit 😉

Surfen ist wirklich richtig doll anstrengend! Am Nachmittag weiß dein ganzer Körper, was er getan hat. Daher sehen die ganzen langhaarigen, braungebrannten Jungs auch alle so durchtrainiert aus. Sehr extrem auslaugender Sport! Er macht aber auch richtig Spaß!

Nach dem Surfen gab es Abendessen und danach ist das Camp gesammelt in das einzige, nahegelegenen Pub mit Dancefloor gegangen. Es wurde einiges getrunken und wir hatten alle gute Laune! Gegen 5 Uhr morgens ging’s dann ins Bett und am Sonntag gegen 8-9 Uhr wieder raus. Nochmals zum Strand.

20140205-172932.jpgBarbie Abendessen

Nach einem weiteren anstrengenden, aber spannenden Sonntag ging es dann nachmittags wieder zurück nach Sydney.

20140205-172954.jpgBlick auf den Seven Mile Beach

Am Ende kann ich zusammenfassen, dass es mir riesen Spaß gemacht hat und ich froh bin, das erlebt zu haben!! Ich würde es jedem empfehlen.

Wer mag, kommt einfach irgendwann dieses Jahr mit Sabrina und mir mit und lässt es sich von mir beibringen.
Aber vorher müsst ihr Theorie pauken! 🙂

Das war es auch schon wieder. Bis ganz bald und bleibt weiterhin neugierig!

Euer Dennis

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